Natur und- Vogelfreunde
Friedrichstal 1971 e.V.
Verein

Gründung des Vereins

Es war im Spätsommer 1970, als sich im Schulhaus, dem heutigen OskarHornung Haus, etwa 20 Natur- und Vogelfreunde trafen. Initiator dieser Zusammenkunft war Walter Giraud. Am Ende des Gedankenaustausches war man sich einig, daß die Gründung eines Vereins mit Erholungs-, Vogel- und Tierpark anzustreben sei. Ein Gremium unter Vorsitz von Walter Giraud und Egon Kastner wurde mit den hierfür erforderlichen Vorarbeiten beauftragt. Mehr als ein Jahr später, am 01.11.1971, fand in der Halle des Kleintierzuchtvereins ein Treffen in größerem Rahmen statt: die Sache nahm Gestalt an.


Am 28.12.1971 wurde dann im Waldhornsaal der Verein für Natur- und Vogelfreunde aus der Taufe gehoben.
Es waren 48 Gründungsmitglieder, welche die von Walter Borell vorgelegte Mustersatzung mit geringen Änderungen akzeptierten. Der Verein begann sich zu formieren, zu wachsen und bald war die Mitgliederzahl auf 100 gestiegen. Der Verein für Natur- und Vogelfreunde hat sich die Aufgabe gestellt, für die Erhaltung und Pflege der einheimischem Pflanzen-, Vogel- und Tierarten einzutreten durch die Schaffung eines der Öffentlichkeit kostenlos zugänglichen Vogel- und Tierparks.Unter dieser Prämisse stand und steht diese Arbeit.

Im Frühjahr 1975 kam dann der erste obligatorische erste Spatenstich bei Planierungsarbeiten für den längs-ziehenden Hauptweg. Es folgten das Ausheben der Fundamente für die Volieren und das Verlegen von Entwässerungsleitungen. Größte Schwierigkeiten bereitete immer wieder der schwere, zähe Tonboden.Im darauffolgenden Jahr konnten die Stromkabel und die Wasserleitungen mit Strängen zur Rasenbewässerung eingebracht werden.

Im Jahr 1977 nahm der Haupteingang Rheinstraße Gestalt an.

Im Folgejahr gelangen die Fertigstellung des Hauptweges und der Volieren, die Installierung der Parkbeleuchtung sowie die Gestaltung von Seerosen- und Ententeich.Die ersten Tiere wurden eingesetzt, Rasen eingesät, Einjahresblumen, Stauden, Sträucher und Bäume gepflanzt.

Im Juni 1979 feierte der Park die festliche Eröffnung.

Zu der denkwürdigen offiziellen Einweihung der Parkanlage "Heglachaue" kamen etwa 1000 Besucher. Mit einer symbolischen Baumbepflanzung am Parkeingang Rheinstraße durch den damaligen Bürgermeister Hecht sowie den seinerzeitigen Ortsvorsteher Emil Füssler und den Vorsitzenden des Verbandes gemeinnütziger Vogel- und Tierparks, Dr. Walla, und mit dem gemeinsamen Durchschneiden des Bandes am Haupteingang vollzog sich die Parkeröffnung unter dem Beifall der anwesenden Besucher.

Wer heute den Vogelpark „Heglachaue“ besucht, kann sich der Atmosphäre dieses Fleckchens Kulturlandschaft nur schwer entziehen. Das schmale Band zwischen Wohnbebauung und Heglach, mit ausgedehnten Streuobstwiesen im Blickfeld hat sein eigenes Gepräge.

Von städtebaulicher Relevanz ist, daß die Parkanlage vier Ortsstrassen miteinander verbindet. Gepflegte Wege, Nischen mit Ruhebänken, besonnt oder im lichten Schatten, bieten Ein- und Ausblicke in Volieren, Vogel- und Tiergehege, auf farbenträchtige Blumenrabatten, weite Rasenflächen, und Gehölzsäume.

Das Auge genießt das Wechselspiel der Farben, die sanften Wasserbewegungen am Seerosenteich und bestaunt das gravitätische Schreiten der Stelzvögel. Auge und Ohr erfreuen sich am quirligen Treiben am und im Ententeich.


Eine Parklandschaft bedarf der ständigen Pflege und Betreuung:

Instandhaltung der Anlagen, Rasenmähen, Unkraut jäten, Bewässern in heißen Zeiten, Heckenschnitt im Winter und vieles mehr sind erforderlich. Auch sei hier die Fütterung, Sauberhaltung der Gehege und Volieren sowie Betreuung der Jungtiere erwähnt.

Der beachtliche Tierbestand erfordert die Bereitstellung entsprechender Futtermengen.

Vieles kann auch im Fachhandel gekauft werden.


Trotz alledem ist der Verein immer wieder auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um all dies jedes Jahr aufs Neue zu erhalten.

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